~ Gedanken aus dem Fuchsbau ~

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gefunden und gelernt

Es ist ein langer Weg sich selbst wiederzufinden, wenn man nach einem Wochenende voller Rollentausch niemals richtig zuhause angekommen ist.

Habe gestern im Wald nach mir gesucht, von einem Steppenwolf begleitet. Hier und da auf dem Weg verstreut fand ich kleine Bröckchen Einsicht, Klarheit und das schöne Gefühl, endlich wieder auf einer geistigen Ebene mit jemandem reden zu können, die ich lange vermisst habe. Bis mich dann mein Restalkohol verließ und ich in sinnlosen Randbemerkungen abdriftete. Verdammt.. Aber die Suche war nicht Ergebnislos.

Ein kleines Stück habe ich gestern zuhause gefunden. Eigentlich dachte ich, es wäre mir egal, wenn er Arbeitskolleginnen mit heim bringt. Aber sie hat ihn mit Blicken angeschmachtet, so sehr, dass es sogar mir aufgefallen ist. Und anderen. Diese anderen sprachen mich darauf an und gossen damit Öl ins offene Feuer.

Dann habe ich den Mund aufgemacht und Klartext geredet. Dass er zu mir gehört und nur zu mir. Tut mir im Nachhinein etwas leid die Kleine - allerdings nur, wenn sie tatsächlich keine solchen Absichten hegt, wie sie es beteuerte.

Nundenn, meine Eifersucht habe ich zurück und weiß daher, dass er an meine Seite gehört. Eine Verbesserung ist dabei, dass ich laut meine Meinung gesagt habe - das wäre damals nie möglich gewesen.

Karten auf den Tisch,
die Katze hat das Fauchen gelernt..

15.5.08 09:52


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Niemandszeit

Die Zeit verändert alles und Veränderungen sind alles.

Jemand zerbricht daran, dass Menschen so sind wie sie sind,
der Angler hat seine Rute wieder ausgeworfen,
der Weltenwanderer ist nirgendwo zuhaus und überall daheim,
neue Welten wollen von allen entdeckt und erobert werden.

Der Zerbrochene versteht die Welt und sich selbst nicht mehr,
der Angler wird seine alte Welt einem neuen Fang opfern,
der Weltenwanderer sucht nach der Welt in sich selbst.

Und irgendwo dazwischen stehe ich, suche mich selbst und sehe wie ein Beobachter von oben die Veränderungen herannahen.

Es wird nie mehr so sein wie vorher.
Ich kann den Zerbrochenen nicht zusammenfügen,
ich kann den Angler nicht am Fangen hindern,
ich kann dem Weltenwanderer nicht seine Welt geben.

Wie damals vor fünf Monaten wird es niemals mehr sein und dieser Verlußt schmerzt mich.

So bleibt mir nur das Neue zu erwarten und das Beste zu hoffen.

Es ist keine Zeit des Guten,
es ist keine Zeit des Bösen,
es ist eine Zeit dazwischen - eine Niemandszeit.

Für jeden.
17.5.08 12:01


Besser

Heute zu früh aufgewacht, aus dem Bett gequält, an den PC gesetzt und irgendwas getan.. geklickt, getippt, geklickt, gelesen.

Dann erwischte mich die großartigste Idee, die ich seit langem hatte: auf der Kuschelwiese direkt neben meinem PC war ein riesengroßer Sonnenfleck und eine Kuscheldecke.

Gedacht, getan: mitten in die Sonne gelegt, zugedeckt, Gesicht bescheinen lassen, eingeschlafen.

So gut und so tief habe ich schon lange nicht mehr geschlafen.

Jetzt geht es mir besser.
Viel besser.

Wie ein aufgeladener Sonnenstein.
18.5.08 19:43





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