~ Gedanken aus dem Fuchsbau ~

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Vampire unter sich

Wenn gute Freunde fragen, ob man bei einem Projekt helfend zur Seite stehen kann, bin ich der letzte Mensch, der ein Nein von sich gibt.

So auch dieses Mal, als mich eine gute Freundin bat bei einer ihr persönlich sehr wichtigen kleinen Veranstaltung mitzumachen. Es handelte sich dabei um ein Liverollenspiel mit Vampiren in der Hauptrolle, sozusagen ein Improvisationstheater in dem jeder Anwesende seine selbst ausgesuchte Rolle spielt.

In diesem Fall handelte es sich um einem Maskenball der Vampire.

Die Sache klang für mich sehr interessant mit neuen Eindrücken, Ideen und neuen Menschen die man kennenleren konnte. Sogar eine Rolle in einer einstudierten Szene, dem Großen Knall des Abends, war für mich vorgesehen.

So steuerte ich so gut es ging meine Ideen bei, entwickelte Texte gemeinsam mit den anderen Beteiligten, traf Absprachen über das Handeln und letztenendes das Wirken der Szene auf die anderen Spieler.

Als es dann endlich soweit war, erwartete mich eine großartige Location! Ein wunderbarer Ballsaal mit einer von schweren roten Samtvorhängen eingerahmten Bühne. Warmes Licht, viele Kerzen, eine herrliche Deko. Das Haus selbst ist historisch mit Dielenbohlen, rustikalen knarrenden Türen, sehr viel Stil in dunklem Holz und rotem Samt.

Am Ende der Veranstaltung jedoch konnte meine Begeisterung für diese Location nicht mehr das negative Fazit der Veranstaltung retten.

In der Vergangenheit habe ich bereits an ähnlichen Improvisationstheatern mitgewirkt und kann dieser für mich als Helferlein nur eine schlechte Note geben.

Der Große Knall konnte erst um 3 Uhr nachts aufgeführt werden, vorher jedoch hieß es sechs Stunden lang steif als Thekenkraft die hohen Herrschaften zu bedienen. Ein Knochenjob mit zuviel Höflichkeit, zu vielen Floskeln, zu unvorteilhaften Schuhen und zu wenig Aktionsraum.

So gab es für mich nichts weiter zu tun als die Gäste sechs Stunden lang zu bedienen, glücklicherweise mit der Gesellschaft und Unterstützung zweier weiterer Helfer. Ohne die beiden wäre der Abend für mich viel schneller so dröge und langweilig geworden wie er war.

Vier Stunden lang habe ich meinen Job durchgehalten, den ich mir bei weitem nicht so steif und trocken vorgestellt habe, bis mir Füße, Beine und Laune versagten. Die Spieler unter sich mögen ihren Spaß gehabt haben während unsereins mitbekommen hat, wie sehr sich viele Aktionen durch unglückliche Planung zeitlich nach hinten verschoben wurden.

Letztendlich wollte ich nur noch die Füße hochlegen und schlafen.

Der Große Knall verlief dann wie geplant und am Schnürchen, mein Einsatz wurde später als "episch" bezeichnet und ich bekam sogar von einem einzigen Spieler (von den Organisatoren natürlich auch) einen Dank für die Bewirtung.

Am Ende des Liedes lag ich erst um 5 Uhr früh in den Federn, völlig übermüdet, entnervt und schmerzendem Körper.

Vieles ist in meinen Augen unglücklich gelaufen für mich, auch wenn die Veranstaltung für die Organisatoren ein voller Erfolg gewesen sein mag.

Ich ziehe mein Fazit und werde nicht wieder mit Vampiren auf einen Maskenball gehen. Weder als Schauspielerin, noch als Thekenkraft.


2.2.09 09:41


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Work in process

.. Stabilität finden.
.. Prioritäten setzen.
.. klaren Kopf bekommen.
.. verrannte Dinge abschließen.
.. meine Kraft auf kreatives lenken.
.. neue Projekte schaffen und anpacken.
.. irgendwoher ganz viel Geld bekommen.
.. meine Aufmerksamkeit von den schönen Dingen des Lebens auf die wichtigen Dinge des Lebens richten.
2.2.09 22:33


Mein Morgenlächeln

Dieser Morgen ist wunderbar!
Die Sonne scheint auf von weißem Morgenfrost bedeckte Baumwipfel, Häusergipfel, Autodächer, Rasenflächen.

Und ich singe. Immer wenn es mir gut geht singe ich.
Was mich am meißten daran freut: diese gute Laune gehört absolut mir. Sie ist von Niemandem und niemandes Gunst abhängig. Sie kommt aus dem Herzen.

Das Radio spielt seichte Morgenmusik. Wenn mir die Moderatoren zuviel quatschen, zappe ich einfach weiter, singe mit, wenn ich das Lied kenne, träller im Badezimmer weiter, tänzel den Flur hinunter.

Mit einem heißen Tee, nackten Füßen und angewinkelten Beinen sitze ich dann auf der Fensterbank, schaue die Welt da draußen an. Der langhaarige Kerl geht wieder mit seinem Dalmatiner spazieren, irgendwer hat den im Spielsandkasten eingepflanzten Tannenbaum umgeworfen, außer Sichtweite des Hundes schlendert eine pechschwarze Katze.

Ruhig ist es draußen. Und kalt.
Mein heißer Tee wärmt mich.

Leise summe ich die Radiolieder mit, während ich die Welt und die Farben des Morgens anlächel.


3.2.09 10:23


Ende vom Tag

Dieser Tag neigt sich dem Ende und ich mich meiner Daunendecke zu.

Es tut so gut wieder so lange zu Lächeln. Dieser Tag war rundum angenehm, auch wenn nicht viel passiert ist.

Die Projekte wachsen und nehmen Gestalt an:

- mein PVC-Mantel ist beinahe fertig
- die Skizze für das Quad-Kostüm vollständig
- das erste Orga-Treffen eines Cyberpunk LARPs abgeschlossen
- der nächste Mitwohni-Bewerber zum Casting eingeladen

Und das sind nur die aktiven Projekte. All diejenigen, die mir im Kopf herumschweben und noch umgesetzt werden müssen gar nicht mitgerechnet.

Die Wochenenden des Monats verplant, bereit für Spontanitäten, gerne auch um in ganz anderen Ecken Deutschlands Menschen und Orte kennenzulernen. Da steht was an, vielleicht wird was draus.

Beim Kochen Musik hören und tanzen, während des Bastelns Kontakt übers Internet zu alten Bekannten auffrischen, neue Bekanntschaften entwickeln und immer mit einem Lächeln auf den Lippen.

Der Frühling ist da.
Endlich.
Ich lächel ihm entgegen.
Und er fühlt sich so gut an.

5.2.09 00:13


Wenns im Callcenter langweilig wird..

.. fangen die Telefonisten an zu kritzeln.
Ich auch ^^

6.2.09 17:12


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