~ Gedanken aus dem Fuchsbau ~

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Kopfmenschen und die Liebe

Er ist schön.

Sein Gesicht, sein Lächeln, seine Augen bezaubern mich jedes Mal neu.
Seine Haut ist bemalt mit mystischen Kreaturen.

Er ist ein Kopfmensch wie ich.

Unsere Herzen binden uns aneinander,
unsere Köpfe trennen uns weltenweit voneinander.

Unsere Gefühle streben zueinander,
unsere Gedanken voneinander fort.

Zwei Menschen, die einander lieben,
aber nicht miteinander leben können.

Eine tragische Komik?
Eine komische Tragik?

Es ist nicht die Frage "ob".
Sondern "wann".

Ein sichtbares Ende.
Eine Liebe auf Zeit.


Denn er ist ein Kopfmensch wie ich.
9.7.09 07:24


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Unerfüllt

Es ist ruhig im Haus, seit langem endlich wieder.
Wochenlang teilte ich mein kleines Reich mit ihm. Eine kurze Pause ist eingekehrt, Ruhe und die Möglichkeit mich ungezwungen wieder in meinem Reich wie eine Königin zu fühlen.

Eine Pause vor der letzten Woche Beieinandersein. Und danach Ungewissheit.
Er wird nicht mehr mein kleines Reich bewohnen sondern in seines zurückkehren, weit weg.
Bleiben wollte er, in der Nähe, für längere Zeit. Um beieinander zu sein, miteinander zu sein.

Er änderte seine Entscheidung. Für sich. Und bleibt dabei.
Weil er nicht hier hin gehöre.
Weil er heim will.
Weil er das für sich allein entschieden hat.
Und weil ich ihn nicht aufhalten kann, lasse ich ihn gehen.

Was danach käme, fragte ich ihn.
Er wisse es nicht.
Er hätte nicht darüber nachgedacht.

Das stimmt mich ratlos.
Weil es belanglos ist?
Weil seine Freizeitbeschäftigungen zuviel Aufmerksamkeit verlangen?

Wie viel Aufmerksamkeit sollte man der Frage "Wie nun weiter mit uns" widmen?
Ich zuviel?
Er zuwenig?
Ohne Maß. Maßlos.

Kann man Gefühle, Zeit, Innigkeiten miteinander teilen, wenn die Tatsache eines Gemeinsamsein derart in den Hintergrund rutscht?

Es bleibt die Ratlosigkeit. Sogar Verständnisslosigkeit.
Es betrifft nicht den Wert meiner Person ihm gegenüber. Denn darüber denkt er nicht nach, fühlt und lebt.

Gedankenlosigkeit.
In der eigenen Welt die Fenster verschließen.
Seinen eigenen Weg gehen, weils der einzige ist.
Nicht auf die Wege anderer achten, nicht vorausschauen.

Ein abgeschottetes Ich.
In dem ein Gemeinsamsein hinter Freizeitaktivitäten verblasst.

Machtlosigkeit.
Enttäuschung.

Ist es nun an mir?
Dann habe ich die Wahl zwischen Kopfentscheidung für die Freiheit oder meinem Herzen zu folgen und mich einer Zeit der quälenden Sehnsüchte auszusetzen.

Warten.
Die Pause dauert an, endet in ein paar Tagen.
Dann müssen Fragen gestellt werden.
Dann sollten Antworten folgen. Gespräche.

Reden.
Über ein Gemeinsamsein.
Was so wichtig ist für mich.

Unerfülltheit in allem. So fühlt sich alles an.


23.7.09 23:20





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